Melanchtongemeinde Malsch

Kunstwerke von Prof. Emil Wachter

Bereits zur Kirchweihe der neu erbauten Melanchthonkirche im Jahr 1956 gestaltete der damals noch relativ unbekannte Künstler Emil Wachter aus Karlsruhe die Kirchenfenster und das Eichenkreuz im Altarraum. Eine besondere Verbindung zwischen Wachter und der Melanchthonkirche drückt dabei das große Holzkreuz aus, das aus einem Dachbalken seines 1948 abgebrannten Elternhauses stammt.

Besonders stolz ist die Kirchengemeinde, dass sie nach Umbau und Renovierung der Kirche fast 50 Jahre später erneut Prof. Emil Wachter für die künstlerische Gestaltung der sogenannten Prinzipalstücke - Altar, Kanzel, Tauftisch und Osterkerzenhalter – gewinnen konnte. Im Herbst 2002 begann der mittlerweile 82jährige Wachter mit den Entwürfen.

„Ich musste die Sprache des Holzes lernen“, schilderte er den Schaffensprozess. In ständigem Kontakt und unter Anleitung von Prof. Wachter übernahm der Schreiner Hubert Scherer  aus Waldprechtsweier die gestalterische Umsetzung. Aus Kirsch-, Erlen- und Wengenholz entstanden die reich verzierten, mit Bildern versehenen 'Herzstücke' unseres Gotteshauses.

 
 

 
 

Eine zentrale Rolle bei der Gestaltung spielt das Motiv des Ecksteines, das vorne am Lesepult integriert ist und auch bei der Gestaltung der Altarseiten sowie anTauftisch und Osterkerzenleuchter in bewusst unregelmäßigen Formen wiederkehrt. Im Epheserbrief heißt es: "So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen, erbaut auf Grund der Apostel und Propheten, da Jesus der Eckstein ist."

Am 1. Advent 2003 wurden die Prinzipalstücke in einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht und so die frühen Werke Emil Wachters in der Melanchthonkirche durch vier Spätwerke des Künstlers ergänzt.

Freitag, 28.09.2018

Kleidersammlung für Bethel

In der Zeit vom 12. November bis 16. November 2018 findet in unserer Gemeinde wieder die jährliche Kleidersammlung für die Bodelschwinghschen Anstalten Bethel statt. ... weiterlesen